Andreas Kollross

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Freiwilligenbericht / 10. NR-Debatte

Der SPÖ-Sprecher für Kommunales, Andreas Kollross, gab in der Nationalratsdebatte zum Freiwilligenbericht zu bedenken, dass sich der Staat nicht Ehrenamtlichen bedienen darf, um staatliche Aufgaben auf sie abzuwälzen. Das gelte zum Beispiel in der Frage der Pflege, die nicht durch „finanzielle Zuckerln“ an Freiwillige abgegeben werden dürfe. Viel eher müsse der Pflegebereich durch höhere Einkommen für die Pflegekräfte und bessere Arbeitsbedingungen zu einem attraktiveren Berufszweig umgestaltet und durch eine umfassende staatliche Finanzierung gestützt werden.

Darüber hinaus hob Kollross hervor, dass es endlich eine Gleichbehandlung aller Vereine und Institutionen geben müsse, in denen sich Freiwillige einbringen. Hierfür könnte beispielsweise die Sportlerregelung ausgeweitet werden. Das sei notwendig, um jedes Engagement durch die Vielzahl an Freiwilligen zu berücksichtigen. Denn „unsere Städte und Gemeinden würden in keinster Weise funktionieren, wenn es die vielen tausenden ehrenamtlichen MitarbeiterInnen nicht gäbe“, strich der Nationalratsabgeordnete hervor.